Qualitätsparameter

Kenngrößen zur Beurteilung von Plasmaschnitten

Mit der Plasmaschneidtechnik von Kjellberg Finsterwalde lassen sich hervorragende Schnittergebnisse erzielen. Doch wie gut sind diese? Die Antwort kennt die DIN EN ISO 9013*. Dank vorgegebener Kenngrößen kann die Qualität thermischer Schnittflächen unabhängig vom verwendeten Trennverfahren beurteilt werden. So werden die Qualität der Schnittflächen bei thermischen Trennverfahren durch die Rechtwinkligkeits- oder Neigungstoleranz und die gemittelte Rautiefe bestimmt. Weiterhin werden der Rillennachlauf, die Anschmelzung der Oberkante und eventuell auftretende Bart- oder Tropfenbildung an der Schnittunterkante des Werkstückes betrachtet. Die Norm teilt die erreichbare Qualität in verschiedene Bereiche ein. Die Genauigkeit nimmt dabei von Bereich 1 bis Bereich 5 ab. Während die Schnittqualität des Laserstrahlschneidens von Bereich 2 bis Bereich 4 reicht, ist das Standard-Plasmaschneiden in Bereich 5 zu finden. Kjellberg Finsterwalde kann beispielsweise mit der HiFocus-Technologie viel genauer Schneiden und nahezu senkrechte Schnittflächen schaffen, die ebenfalls im Bereich 2 bis 4 zu finden sind. Übliche Abweichungen gehen bis etwa 2° Grad. Die Genauigkeit der Plasmaschnitte wird dabei wesentlich im Zusammenspiel von Plasmaanlage, Führungssystem und Höhensteuerung beeinflusst. Auch die Schneidgeschwindigkeit und andere Parameter wirken sich auf die Neigung der Schnittflächen aus.

*Die Grafiken dienen lediglich zur Verdeutlichung. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der DIN EN ISO 9013.