Wasser­strahl­schneiden

Was ist Wasserstrahlschneiden?

Wasserstrahlschneidmaschine

Das Wasserstrahlschneiden zählt zu den nicht-thermischen Schneidverfahren. Ein Hochdruck-Wasserstrahl schneidet dabei unter Zugabe von Abrasiv-Partikeln fast alle leitenden und nicht-leitenden Werk­stückarten, auch in großen Material­dicken. Das Wasser verhindert thermische Einwirkungen auf das Material, so dass geringe Schnitt­fugen­breiten und nahezu rechtwinklige Schnitt­kanten erreicht werden. Sehr kleine Konturen sind so in hoher Qualität schneidbar. Aufgrund der großen Reibungskräfte an den Schnitt­flächen verliert der Wasserstrahl jedoch mit wachsender Tiefe an Energie und die Schnittqualität verschlechtert sich. Das Wasser reduziert Staubbelastungen, Rauch und Dämpfe für den Anwender. Nach dem Schneidprozess müssen das Wasser zudem aufgearbeitet bzw. gefiltert und die Abrasiv-Partikel gesondert entsorgt werden. Das Wasser­strahl­schneiden ist deutlich langsamer als die thermischen Schneidverfahren mit Plasma, Laser oder autogenem Gas.