HotWire – Plasmaschneiden unterbrochener Strukturen bis 70 mm

Konventionelles Plasmaschneiden und HotWire – ein einzigartiges Duo

Mit dem patentierten HotWire-Verfahren ist es möglich unterbrochene Strukturen z.B. Gitterroste zu schneiden. Grundlage dafür bietet das indirekte Plasmaschneiden. Bei diesem Verfahren brennt der Plasmabogen zwischen Kathode und einem kontinuierlich zugeführten Draht und es ist kein Werkstückanschluss notwendig. Der Wechsel von konventionellem Plasmaschneiden zu HotWire-Plasmaschneiden ist unkompliziert und schnell möglich.

 

Die Vorteile für Anwender sind vielseitig. Durch den kontinuierlichen Lichtbogen werden die Verschleißteile nur gering beansprucht – bei gleichzeitig hoher Prozesssicherheit. Vorteilhaft ist, dass mit dem HotWire-Verfahren unterschiedliche Konturen ohne zusätzliches Vorwärmen und ohne den Einsatz eines Drehaggregates richtungsunabhängig geschnitten werden. Weiterhin bietet das indirekte Plasmaschneiden eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Neben der industriellen Gitterrostfertigung wird HotWire-Plasmaschneiden unter anderem beim Rückbau kerntechnischer Anlagen angewendet.

 

Der Anwender kann entsprechend der Stromquelle zwischen 280 A oder 360 A Schneidstrom wählen. In Abhängigkeit von Material, Schneidstrom, Steghöhe und der gewünschten Geometrie sind Schneidgeschwindigkeiten bis zu 1,1 m/min bei guter Schnittqualität möglich. Alle Komponenten sind made by Kjellberg: die KWE 360 HotWire, der Drahtvorschub inklusive Drahtzuführung und der HotWire-Brenner. Für das HotWire-Plasmaschneiden stehen die Anlagen HiFocus 360i neo sowie HiFocus 440i neo zur Verfügung.

 

Weitere Informationen: Schneidanwendung - Gitterroste

Ansprechpartner
Marketing

Ines Lehmann

phone +49 3531 500-149

 

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