Löcher

Präzise Löcher – keine Kunst, sondern Know-How

Kjellberg Löcher Q

Dass mit Plasma nicht nur lange Konturen, sondern auch Löcher in jedes elektrisch leitfähige Material geschnitten werden können, wissen die meisten. Doch wie gut sind diese Schnitte?

Bedingt durch den Aufbau des Lichtbogens gibt es beim Lochschneiden eine untere Grenze, d. h. einen minimalen Lochdurchmesser. Eine Faustregel besagt, dass beim konventionellen Plasmaschneiden die kleinstmöglichen Löcher einem Durchmesser von etwa der anderthalbfachen Blechstärke entsprechen. Bei einer Blechdicke von 10 mm betragen demnach die Durchmesser der kleinsten Löcher 15 mm. Mit der patentierten Contour Cut-Technologie werden jedoch wesentlich kleinere Lochdurchmesser erreicht.

 

Optimales Zusammenspiel für gute Schneidergebnisse

Kjellberg Schneidmuster Q

Mit den Stromquellen der Q-Reihe sind Lochdurchmesser von 6 mm bei 10 mm Baustahl mit guter Qualität erreichbar. Die Winkelabweichungen sind minimal, Ausspülungen durch Ein- und Ausfahren in / aus dem Material sind kaum sichtbar. Die Schnittkanten an Ober- und Unterseite des Materials bleiben scharfkantig. Die Wärmeeinflusszone ist sehr klein und das Material wird an der Oberfläche nicht angeschmolzen oder verrundet.

Das Schneidergebnis hängt dabei vom Werkzeug, der Plasmaschneidanlage und dem zu schneidenden Material ab, aber auch vom optimalen Zusammenspiel zwischen Führungssystem und Abstandsregelung. Würden in 10 mm dickes Material unterschiedlich große Löcher geschnitten, beträgt der kleinste Lochdurchmesser 7,5 mm, während die Lochtoleranz zwischen Ober- und Unterseite gerade einmal +/- 0,2 mm groß ist.