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Tradition


Oscar Kjellberg
 
Lesen Sie mehr über unsere lange Tradition in Entwicklung und Produktion von Schweißelektroden, Schweißgeräten und Plasmaschneidanlagen.

15.09.2014

Forschungsprojekt „System 4+“ abgeschlossen

Verbundprojekt Das Verbundprojekt „System 4+“ zur Entwicklung von Hochleistungsverfahren zum Trennen und Fügen dicker Stahlbleche fand mit der Abschlusspräsentation im Mai 2014 im Hause Kjellberg in Finsterwalde seinen Abschluss.

Der 1. Januar 2011 war offizieller Projektstart für die Kjellberg Finsterwalde Plasma und Maschinen GmbH, die Kjellberg Finsterwalde Schweißtechnik und Verschleißschutzsysteme GmbH sowie die Projektpartner BTU Cottbus-Senftenberg, Leibniz Universität Hannover, TU Dresden, GP Innovation GmbH Lübbenau und SIAG. Das vom profil.metall Netzwerk Stahl- und Metallverarbeitung Brandenburg/Berlin unterstützte Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von 5,7 Mio. Euro wurde aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und der Europäischen Union mit 4,1 Mio. Euro gefördert.

Das Projekt unterteilte sich in die Entwicklung einer Technologie zum Mehrfasen-Plasmaschneiden beim Zuschnitt, eines Hochleistungs-WIG-Brenners zur Schweißnahtvorbereitung, des UP-Schweißens in Zwangspositionen, des Mehrdraht-UP-Schweißens und nicht zuletzt in die Entwicklung eines systemübergreifenden Qualitätsmanagements.

Was die Forscher, Entwickler und Techniker auf den Tisch legten, kann sich sehen lassen. Entwickelt wurde eine innovative Technologie als komplexe Lösung für die Prozesskette der Bearbeitung dicker Bleche vom Zuschnitt bis zum Fügen, die es so noch nicht gab. Da es heute längst nicht mehr ausreichend ist, allein Produkte in hoher Qualität zu fertigen, sind begleitende Bedingungen wie geringe Herstellungskosten, hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit sowie ökologische Faktoren mehr denn je zu berücksichtigen.

Zu den Ergebnissen zählt unter anderem eine Technologie für das Mehrfasenschneiden an unterschiedlichen Blechdicken. Entwickelt und getestet wurden Prototypen für Plasmabrenner für das Mehrfasen-Konturschneiden sowie eine vollelektronische Stromquelle mit hoher Leistung und eine effektive Absaugung beim Plasmaschneiden auf Basis einer innovativen Wirbelströmung.

Im Projektteil Schweißen wurde mit der Entwicklung eines Hochleistungsschweißbrenners (CF-TIG) und dem Aufbau einer Demonstrationsanlage für das 5-Draht UP-Schweißen in dieser Kombination eine erhebliche Steigerung der Produktivität nachgewiesen. Die Rede ist dabei von der Halbierung des Energieverbrauches und des Einsatzes von Zusatzwerkstoffen und einer Zeitersparnis von bis zu 75 Prozent.

Das systemübergreifende, automatische und netzwerkfähige Qualitätsmanagement ermöglicht eine permanente Prozessbewertung und den zeitnahen Eingriff durch den Nutzer.

Für Kjellberg Finsterwalde ist dieses Projekt eine Notwendigkeit und Herausforderung zugleich. Mit den nächsten Schritten, diese innovativen Technologien serientauglich zu machen, werden sich die Kjellberger weiter am internationalen Markt behaupten. Dank der großzügigen Förderung war es möglich, das Projekt auch in dieser Größenordnung umzusetzen. Die Ergebnisse bieten allen Beteiligten eine gute Grundlage, auf dieser Basis weiter zu forschen.

Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und der EU gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt beim Autor.
 
 
Impressionen der Abschlussveranstaltung:
 
Demonstration der effektiven Absaugung mit Wirbelströmung Vorführung des Hochleistungsschweißbrenners
Mehrfasenschneiden live Produktives Mehrdraht-UP-Schweißen
Präsentation einer vollelektronischen Stromquelle Vorführung 5-Draht-UP-Schweißen
 




 

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