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22.10.2018

Kjellberg Finsterwalde: Mensch vor Maschine trotz Digitalisierung

Silent Cut: Baustahlschneiden mit reduziertem Schalldruckpegel Wie die diesjährige Messe EuroBlech ist auch Kjellberg Finsterwalde am Puls der Digitalisierung. Wie konkrete Lösungen für Neu- und Bestandsanlagen dabei zu allererst den Menschen in den Mittelpunkt rücken, präsentiert Kjellberg Finsterwalde in Halle13, Stand B98. Die täglichen Live-Vorführungen des Plasmaschneidens und begleitende Vorträge von Dr. Michael Schnick, Geschäftsführer der Forschungsgesellschaft OSCAR PLT GmbH, beschäftigen sich mit diesen Themen:

HiFocus-Plasmaschneiden mit reduziertem Schalldruckpegel mit Silent Cut

Nach der Premiere im letzten Jahr präsentiert Kjellberg Finsterwalde auf der EuroBlech Silent Cut nun auch für die Plasmastromquellen der HiFocus-Reihe. Die Live-Vorführung mit zwei HiFocus-Stromquellen zeigt den Unterschied zwischen dem Plasmaschneiden mit der bewährten Contour Cut-Technologie und der Weiterentwicklung Silent Cut. Deutlich hörbar sind die Unterschiede des Schalldruckpegels, die bis zu 15 dB(A) beim Schneiden von Baustahl betragen. Bei gleichwertiger Schnittqualität hat der Anwender die Wahl, welche Technologie er bevorzugt. Einzige Voraussetzungen sind der Austausch der Verschleißteile und die Verwendung der Silent Cut-Schneiddatenbank, die von Kjellberg Finsterwalde zur Verfügung gestellt wird. Silent Cut ist damit auch für bestehende Anlagen verfügbar. Das Ergebnis ist eine deutliche Reduzierung des Lärmpegels, die einen wichtigen Beitrag zum Arbeitsschutz leistet. Mit Silent Cut sinkt der Schalldruck je nach Dicke des Materials zum Teil unter 85 dB(A) – ab diesem Wert sind in der Regel Gehörschutzmaßnahmen vorgeschrieben.

Neue Stromquellen-Generation Q

Wie die Themen Smart Factory und eServices in Zukunft konkret umgesetzt werden, erläutert Dr. Michael Schnick anhand der neuen Plasmaschneidanlagen-Reihe Q, die Kjellberg Finsterwalde für 2019 ankündigt. Die Prozesskommunikation der neuen Stromquellen erfolgt via EtherCAT und ermöglicht damit eine leistungsfähige Kommunikation der Stromquelle mit der Führungsmaschine und allen weiteren Komponenten der Fertigung. Update- und Diagnose-Aufgaben können zudem durch den Hersteller als Remote Service über eine VPN-Verbindung durchgeführt werden. Alle neuen Features zielen auf die Vernetzung und Automatisierung in der Produktion und die Erhöhung der Maschinenverfügbarkeit. Für den Anwender werden darüber hinaus endgeräteunabängig Tools für die Visualisierung, Bedienerunterstützung und Fehlerhilfe zur Verfügung gestellt. Weitere Flexibilität entsteht durch die modulare Bauweise der Stromquellen, die es ermöglicht, die Schneidleistung je nach Bedarf operativ zu erweitern.

Industrie 4.0-Lösungen für Bestandsanlagen

Als Mitglied des Verbands Industry Business Network 4.0 e.V. arbeitet Kjellberg Finsterwalde neben der Entwicklung neuer Produkte auch an Lösungen für Bestandsanlagen. Die Vorteile der Digitalisierung, Vernetzung und Bedienung sollen damit auch für vorhandene Stromquellen nutzbar werden. Beispielhaft werden auf der Messe EuroBlech einzelne Projekte vorgestellt wie eine neue Bedienoberfläche für das Monitoring und die Diagnose bestehender Stromquellen oder die Vernetzung zwischen Stromquelle und Absaugtechnik, um eine automatische Klappensteuerung zu ermöglichen, die zur Reduzierung der Energiekosten beiträgt.

Kjellberg Finsterwalde auf der EuroBlech: Halle 13, Stand B98
 
 
Pressekontakt:
Ines Lehmann
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