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Am 07. Februar 2017 findet das 28. Schweißtechnische Kolloquium des DVS-Bezirksverbandes Hamburg statt.

Was ist Metall-Schutzgas-Schweißen?

Metall-Schutzgas-SchweißenDas Metallschutzgasschweißen ist ein Lichtbogenschweißverfahren bei dem eine endlose Drahtelektrode unter einer Schutzgasabdeckung abschmilzt. Das Gas schützt dabei vor dem Einfluss der umgebenden Atmosphäre. Das Verfahren zeichnet sich durch vielseitige Einsatzmöglichkeiten in Bezug auf Werkstoff, Mechanisierungsgrad und Schweißposition aus. Durch das Metall-Schutzgas-Schweißen lassen sich fast alle schweißgeeigneten Werkstoffe verbinden.
 
Unlegierte und legierte Stähle werden bevorzugt mit Aktivgas, z. B. Kohlendioxid, verschweißt. Dieses Unterverfahren nennt man Metall-Aktivgas-Schweißen, kurz auch MAG-Schweißen genannt. Hochlegierte Stähle und Werkstoffe wie Aluminium, Magnesium, Nickelbasis-Werkstoffen und Titan werden mit inertem Gas, wie z.B. Argon, verschweißt. Das Unterverfahren, das dafür zum Einsatz kommt ist das sogenannte Metall-Inertgas-Schweißen, kurz MIG-Schweißen.
 
Das Verbinden dünner Bleche ab 0,8 mm Materialstärke ist mit der Technik zum Schutzgasschweißen ebenso möglich wie das Schweißen stärkerer Bleche mit einer Materialstärke über 10 mm. Das MSG-Schweißen kann sowohl bei einem handgeführten Brenner, als auch mit vollmechanisierten Trägersystemen wie Portale oder Roboter eingesetzt werden. Kjellberg Finsterwalde bietet für beide Anwendungsgebiete passende Lösungen.
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