28.08.2009Jugend denkt Zukunft |
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Zukunftswerkstatt bei Kjellberg Finsterwalde zum Thema „Finsterwalde eine attraktive Stadt zum Arbeiten und Leben“
Die Idee für die Einführung einer FIWAcard erhielt die höchste Punktzahl in der Bewertung der Bürgerbewegung Eine für Alles (EFA). Damit fand eine spannende Projektwoche für 23 Schüler des Sängerstadtgymnasiums ihren Abschluss. Im Rahmen eines Planspiels hatten die Jugendlichen über eine attraktive Stadt Finsterwalde nachgedacht.
Vor Unternehmens- und Elternvertretern, dem Schulleiter, der Landtagsabgeordneten Barbara Hackenschmidt, Jörg Gampe, Bewerber um das Bürgermeisteramt, und anderen präsentierten die Schüler die im Planspiel entwickelten Unternehmungen Kulturhaus Finsterwalde, ZAG Die Zukunfts AG und Daumen-Hoch e.V. Unterstützt wurden sie von der Pressegruppe Spiegel der Zukunft und der Agentur 44M (4 for marketing).
Der Daumen hoch e.V. schlug vor, die vorhandenen Kultur- und Freizeitangebote noch besser zu nutzen und zu ihrem Erhalt beizutragen. Der Erwerb einer FIWAcard böte den Bürgern Preisnachlässe in allen beteiligten Einrichtungen. Das können Kino, Schwimmbad, Gaststätten oder Tierpark sein. Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben bereits Hilfe signalisiert und Finsterwalder Betriebe würden diese Idee finanziell unterstützen, waren sich die Schüler sicher.
Die Firma Kulturhaus Finsterwalde befand, dass in Finsterwalde ein richtiges Kulturhaus fehlt. Sie wählten einen Standort im Zentrum Finsterwaldes, an dem heute noch Fabrikbauten verfallen und wünschten sich dort den Bau einer Mehrzweckhalle. Um die Auslastung zu sichern und ein buntes Angebot zu gewährleisten, denken sie an Sportveranstaltungen, Theater, Galerien, Konzerte und Tanzveranstaltungen, aber auch an Gaststätten im Eingangsbereich. Zur Eröffnung der Mehrzweckhalle haben sie die Marketingagentur 44M beauftragt, ein Kulturfestival zu planen.
Mit guten Ideen und persönlichem Einsatz will die ZAG das kulturelle Leben in Finsterwalde bereichern. Bürger aller Altersgruppen sollen in einem Verein zusammenarbeiten und generationenübergreifende Veranstal-tungen organisieren.
Wie im echten Leben hat die Bürgerbewegung EFA die vorgetragenen Ideen beurteilt. Sie stellten Fragen, wie: Werden Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten? Wie ist der tatsächliche Bedarf? Welche Kosten entstehen? Sind die Projekte ökologisch verträglich? Die Urteile wurden in einer Punktetabelle erfasst und mündeten in der Vergabe eines Pokals.
Großes Lob erhielten die Schüler vom Geschäftsführer der Kjellberg Finsterwalde Plasma und Maschinen GmbH Volker Krink, Schulleiter Karl-Ulrich Hennicke, dem Stadtverordneten Eckhard Gleitsmann und Bauamtsleiter Frank Zimmermann. Barbara Hackenschmidt forderte die Schüler auf mitzumischen: „Bringt euch ein mit euren Ideen! Engagiert euch für eure Zukunft!“
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