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Schneidtechnik | Plasma | Schneidanwendungen | Löcher schneiden

Aktuell


Stolze Preisträger: Kjellberg-Entwicklungsleiter Volker Krink, Vertriebsgeschäftsführer Thomas Kagemann  und Holdingchef der Kjellberg-Gruppe Dr. Michael Schnick (v.l.n.r.)
Kjellberg Finsterwalde gewinnt Innovationspreis
Gelungene Messepräsenz mit Industrie 4.0-fähiger Plasmaschneidanlage „Q“

Blechexpo 2019
Kjellberg zeigt Know-how auf der Blechexpo
Geballte Expertise zum Schneiden und Schweißen auf 200 qm

Die Produktion der neuen Anlagen-Generation zum Plasmaschneiden läuft auf Hochtouren
Verkaufsstart Q 3000 – die Industrie 4.0-fähige
Neue Anlagenserie zum Plasmaschneiden erfolgreich in Erprobung

Präzise Löcher – keine Kunst, sondern Know-how

Dass mit Plasma nicht nur lange Konturen, sondern auch Löcher in jedes elektrisch leitfähige Material geschnitten werden können, wissen die meisten. Doch wie gut sind diese Schnitte? Die Entwicklungsabteilung von Kjellberg Finsterwalde beschäftigt sich stetig mit diesem Thema, das immer wieder von Kunden und Gästen angesprochen wird. Häufig sind diese positiv von der erreichbaren Qualität der Lochzuschnitte überrascht. Oftmals werden eigene Konstruktionszeichnungen von Zuschnittteilen mitgebracht, die direkt vor Ort in perfekter Qualität geschnitten werden. Sehr gute Löcher zu schneiden ist dabei keine Kunst, sondern Know-how, welches im Anwendungszentrum von Kjellberg Finsterwalde direkt vermittelt werden kann.


Bedingt durch den Aufbau des Lichtbogens gibt es beim Lochschneiden eine untere Grenze – der minimale Lochdurchmesser. Eine Faustregel besagt, dass beim konventionellen Plasmaschneiden normalerweise die kleinstmöglichen Löcher einem Durchmesser etwa der anderthalbfachen Blechstärke entsprechen. Das heißt, bei einer Blechdicke von 10 mm betragen die Durchmesser der kleinsten Löcher 15 mm. Mit den Hochpräzisions-Plasmaschneidsystemen der HiFocus-Reihe werden jedoch wesentlich kleinere Lochdurchmesser erreicht. Bei 10 mm dickem Baustahl sind Durchmesser von 8 mm mit sehr guter Qualität erreichbar. Die Winkelabweichungen sind minimal, Ausspülungen durch Ein- und Ausfahren in bzw. aus dem Material sind kaum sichtbar. Die Schnittkanten an Ober- und Unterseite des Materials bleiben scharfkantig. Das heißt, die Wärmeeinflusszone ist sehr klein und das Material wird an der Oberfläche nicht angeschmolzen oder verrundet.


Natürlich hängt dieses Schneidergebnis nicht nur vom Werkzeug, der Plasmaschneidanlage und dem zu schneidenden Material ab, sondern auch von einem optimalen Zusammenspiel zwischen Führungssystem und Abstandsregelung (Höhensteuerung). Führungssysteme können unterschiedlich reagieren. So setzen 2D-Führungsmaschinen diese Aufgabe anders um als beispielsweise Roboter. Auch Führungsmaschinenhersteller haben unterschiedliche Ansätze und Möglichkeiten, diese Aufgabe zu lösen. Kennen Anwender diese Zusammenhänge, steht präzisen, kleinen Innenkonturen nichts im Wege.

 

Nachfolgend sind Beispiele zu sehen. Hier wurden in 10 mm dickes Material unterschiedlich große Löcher geschnitten. Der kleinste Lochdurchmesser beträgt 8 mm. Die Lochtoleranz zwischen Ober- und Unterseite ist gerade einmal 0,2 mm groß.

Schnittkontur mit Anschnittfahnen - LochschnittLoch- und Konturschnitt OberseiteLoch- und Konturschnitt UnterseiteLochschnitt Oberseite
minimaler Lochdurchmesser 8 mmLochdurchmesser 10 mmLochdurchmesser 12 mmLochdurchmesser 14 mm
Lochdurchmesser 16 mmLoch- und Konturschnitt SeitenansichtEcke schneiden mit Radius 10 mmEcke schneiden mit Radius 0,2 mm
Eckenumfahrung mit SchleifeEcke schneiden - Schneidstart
 
 
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