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Vergleich zu anderen Trennverfahren

Anwender greifen zwar immer häufiger auf das Plasmaschneiden zurück, trotzdem gibt es natürlich auch andere Alternativen. Dazu zählen das Autogen- und das Laserschneiden, welches beide ebenfalls thermische Trennverfahren sind, aber auch das Wasserstrahlschneiden, welches keinen thermischen Einfluss auf den Werkstoff nimmt. Doch welche Vorteile haben die einzelnen Verfahren? Wie kann sich das Plasmaschneiden gegenüber den genannten Alternativen beweisen? Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass jedes Verfahren seine Daseinsberechtigung hat, da die Anforderungen an das Trennverfahren von der individuellen Schneidaufgabe abhängen. Auch wirtschaftliche Gesichtspunkte können nicht außer Acht gelassen werden. Oftmals gibt es mehrere Möglichkeiten die entsprechende Schneidaufgabe zu lösen. Schlussendlich fällt die Entscheidung oft anhand eines Kostenvergleichs der einzelnen Trennverfahren. Der nachfolgende Überblick informiert über Vor- und Nachteile von Plasma-, Autogen-, Laser- und Wasserstrahlschneiden.

Vorteile Nachteile
  • Sehr kleine Konturen schneidbar
  • Keine thermischen Einwirkungen auf das zu schneidende Material
  • Auch nichtleitende Materialien trennbar (auch Materialkombinationen)
  • Nahezu rechtwinklige Schnittkanten
  • Kein Staub, Rauch oder Dämpfe
  • Sehr langsame Schneidgeschwindigkeit
  • Durch große Reibungskräfte an den Schnittflächen verliert der Strahl mit wachsender Tiefe an Energie und die Schnittqualität verschlechtert sich.
  • Direkter Wasserkontakt (Materialien werden nass)
  • Wasser muss aufgearbeitet bzw. gefiltert werden, Abrasiv muss gesondert entsorgt werden
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