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Vergleich zu anderen Trennverfahren

Anwender greifen zwar immer häufiger auf das Plasmaschneiden zurück, trotzdem gibt es natürlich auch andere Alternativen. Dazu zählen das Autogen- und das Laserschneiden, welches beide ebenfalls thermische Trennverfahren sind, aber auch das Wasserstrahlschneiden, welches keinen thermischen Einfluss auf den Werkstoff nimmt. Doch welche Vorteile haben die einzelnen Verfahren? Wie kann sich das Plasmaschneiden gegenüber den genannten Alternativen beweisen? Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass jedes Verfahren seine Daseinsberechtigung hat, da die Anforderungen an das Trennverfahren von der individuellen Schneidaufgabe abhängen. Auch wirtschaftliche Gesichtspunkte können nicht außer Acht gelassen werden. Oftmals gibt es mehrere Möglichkeiten die entsprechende Schneidaufgabe zu lösen. Schlussendlich fällt die Entscheidung oft anhand eines Kostenvergleichs der einzelnen Trennverfahren. Der nachfolgende Überblick informiert über Vor- und Nachteile von Plasma-, Autogen-, Laser- und Wasserstrahlschneiden.

Vorteile Nachteile
  • Für den mittleren und größeren Materialdickenbereich
  • Ökonomischer Einsatz mehrerer Brenner
  • Geringe Investitions- und Verschleißteil-kosten
  • Fasenschneiden mit bis zu drei Brennern an einem Aggregat
  • Lediglich für das Schneiden von Baustahl geeignet
  • Hoher Wärmeeintrag, große wärme-beeinflusste Zone
  • Materialverzug im unteren Dickenbereich; Richtarbeiten notwendig
  • Schlechte Schnitte unter 5 mm
  • Geringe Maßhaltigkeit bei Wiederhol-schnitten infolge Wärmeeinfluss
  • Geringe Schneidgeschwindigkeit
  • Teilweise Bartbildung zieht Nachbearbeitung nach sich
  • Abschleifen der oxidierten Schnittflächen als Schweißnahtvorbereitung notwendig
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