A
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Abstandsregelung
Abstandsregelungen nehmen einen großen Einfluss auf die Qualität von Plasmaschnitten. Sie sorgen für den richtigen und konstant gehaltenen Abstand zwischen der Düse des Plasmabrenners und dem Werkstück.
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B
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Bart
Als „Bart“ wird der tropfenähnliche Anhang an der Schnittunterkante bezeichnet.
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C
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CNC
CNC steht als Abkürzung für "Computerized Numerical Control" und ist eine elektronische Methode zur Regelung und Steuerung von Werkzeugmaschinen oder auch Führungssystemen.
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CONTOUR CUT
CONTOUR CUT ist eine Weiterentwicklung der HiFocus Technologie insbesondere zum Schneiden feiner Innen- und Außenkonturen. So können kleine Löcher und Langlöcher mit einem Durchmesser im Verhältnis 1:1 zur Materialstärke geschnitten werden, wobei Zylindrizität, Wiederhol- und Maßgenauigkeit verbessert sind.
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CUTBUS
Ein CUTBUS dient zur Datenübertragung von Technologieparametern vom Führungssystem zur Abstandsregelung.
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D
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Dissoziation
Unter Dissoziation versteht man in der Chemie den angeregten oder den selbsttätig ablaufenden Vorgang der Zerlegung einer chemischen Verbindung in zwei oder mehrere Moleküle, Atome oder auch Ionen. Die Dissoziationsenergie ist die notwendige Energie um eine chemische Bindung zu trennen.
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E
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Elektrode
siehe Katode
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Enthalpie
Die Enthalpie ist die Wärmemenge, die bei einem Prozess, der bei konstantem Druck abläuft, frei wird (exotherm) oder verbraucht wird (endotherm).
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H
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HiFocus
HiFocus ist eine von Kjellberg Finsterwalde entwickelte Schneidtechnologie, bei der ein Wirbelgas den Plasmastrahl besonders stark einschnürt. Es ergeben sich hervorragende Schnittqualitäten (laserähnlich), die Schnittflächen sind nahezu senkrecht.
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HiFocus F
HiFocus F bezeichnet eine Schneidtechnologie, mit der "fliegend" angeschnitten werden kann. Der Pilotlichtbogen muss dabei nicht über dem Material, sondern kann außerhalb gezündet werden. Nach dem Heranführen an das Werkstück und dem Kontakt mit dem Material, wird automatisch der Hauptlichtbogen ausgebildet.
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HotWire
Unterart des indirekten Schneidens (Einsatz einer Hilfsanode , wie zum Beispiel einem Schweißdraht) zum Schneiden unterbrochener Strukturen oder nicht leitender Werkstoffe.
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Höhensteuerung
siehe Abstandsregelung
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I
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Identgas (IG)
Dieses Gas ist das vom Brenner zurückgeleitete Kontrollgas und dient der Erkennung (Identifizierung) unterschiedlicher Brenner-Wechselköpfe.
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Indirektes Plasmaschneiden
Anders als beim direkten Plasmaschneiden, wird der Lichtbogen nicht übertragen. Die Düse dient statt des Werkstückes als Anode.
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Ionisation
Ionisation heißt jeder Vorgang, bei dem aus einem Atom oder Molekül ein oder mehrere Elektronen entfernt werden, sodass das Atom oder Molekül als positiv geladenes Ion (Kation) zurückbleibt. Der umgekehrte Vorgang, bei dem ein Elektron von einem positiv geladenen Atom oder Molekül eingefangen wird, wird als Rekombination bezeichnet.
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K
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Katode
Der Begriff Katode wird aufgrund der negativen Ladung der „nicht abschmelzende Elektrode“ des Plasmabrenners verwendet. Gelegentlich wird allerdings auch von der „Elektrode“ gesprochen.
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Kontrollgas (KG)
Dieses Gas wird an den Brennerkopf geleitet und überwacht das Vorhandensein der dort befindlichen Schutzkappe. Das bedeutet, die Anlage kann nur bei ordnungsgemäß montiertem Brenner in Betrieb genommen werden.
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M
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Markiergas (MG)
Der Begriff Markiergas ist die Bezeichnung des Gases beim Markieren mit Plasma.
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P
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Pilotlichtbogen
Der Pilotlichtbogen ist für die Zündung des Hauptlichtbogens zuständig. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er energiearm ist und für die beginnende Ionisation der Strecke zwischen Plasmabrenner und Werkstück sorgt. Damit kann die Lebensdauer der Katode positiv beeinflusst werden.
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Plasmagas (PG)
Unter Plasmagas sind alle Gase oder Gasgemische zu verstehen, die für die Erzeugung des Plasmastrahles und Durchführung des Schneidprozesses eingesetzt werden können. Man kann von zwei hauptsächlichen Phasen des Plasmalichtbogens ausgehen: Der Zündphase und der Schneidphase. Dem entsprechend kann das Plasmagas in Zünd- und Schneidgas unterteilt werden. Diese können sich sowohl in der Gasart als auch im Volumenstrom unterscheiden.
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Plasmafugen
Plasmafugen ist ein Verfahren zum Abtragen von Material mit Hilfe des Plasmastrahls.
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PLUS-Technologie
Die PLUS-Technologie wurde von Kjellberg Finsterwalde entwickelt um senkrechte Schnitte zu ermöglichen. Während beide Schnittflächen beim konventionellen Plasmaschneiden eine leichte Neigung aufweisen, wird dies mit der PLUS-Technologie vermieden und es entsteht eine senkrechte Schnittfläche. Durch die korrekte Wahl der Schneidrichtung (Außenkontur rechts herum, Innenkontur links herum) kann sichergestellt werden, dass die senkrechte Schnittfläche immer in Schneidrichtung rechts und damit am geschnittenen Produkt und nicht auf der Verschnittseite liegt.
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Q
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Qualität
siehe Qualitätsparameter
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Qualitätsparameter
Die Qualität von Schnittflächen bei thermischen Trennverfahren wird durch die Rechtwinkligkeits- oder Neigungstoleranz und die gemittelte Rautiefe bestimmt. Zusätzlich können der Rillennachlauf, die Anschmelzung der Oberkante und eventuell auftretende Bart- oder Tropfenbildung an der Schnittunterkante des Werkstückes betrachtet werden. Festgelegt werden diese Parameter in der DIN EN ISO 9013.
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S
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Schneidgas (SG)
Das Schneidgas ist durch die Ionisation elektrisch leitfähig und kann den Hauptlichtbogen zwischen Katode und Werkstück aufbauen. Durch die Energie des Lichtbogens wird der Werkstoff zunächst aufgeschmolzen und durch die Strömungsgeschwindigkeit des Schneidgases ausgeblasen. Damit optimale Schnittergebnisse erzielt werden können, variieren die Schneidgase je nach Werkstoffart und -dicke (Beispiel: Zündgas Luft mit Schneidgas Sauerstoff oder Zündgas Argon mit Schneidgas Argon/Wasserstoff, Argon/Wasserstoff/Stickstoff, Argon/Stickstoff).
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Sperrgas (SpG)
Sperrgas ist Wirbelgas mit verringertem Volumenstrom während der Schneidpausen beim Unterwasser-Plasmaschneiden. Es verhindert bei eingetauchtem Brenner das Eindringen von Wasser in den Brennerkopf.
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W
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Wirbelgas (WG)
Dieses Gas hüllt den Plasmastrahl ein. Es trägt zur weiteren Verbesserung der Schnittqualität bei, da es den Lichtbogen zusätzlich einengt und kühlt und die Verschleißteile beim Einstechen sowie beim Schneiden unter Wasser schützt. Auch hier können verschiedene Gase eingesetzt werden.
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Z
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Zündgas (ZG)
Dieses Gas wird für den Zündvorgang des Plasmabogens eingesetzt. Es hat die Aufgabe, den Zündvorgang zu erleichtern und kann die Lebendauer der Katode positiv beeinflussen.
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